Der Umzug ist geglückt

Liebe Leser,

der Umzug auf eine selbstgehostete Seite ist geglückt, die Adresse lautet – nach wie vor – http://www.literatourismus.net. Solltet ihr die nun aufrufen und feststellen, dass alles wie vorher aussieht, liegt das daran, dass die Nameserver noch nicht alle aktualisiert sind. Das kann nochmal 48 Stunden in Anspruch nehmen, – dann sollte auch jeder von euch die aktualisierte Seite sehen können!

Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben will, folgt der neuen Seite nochmal, – zur Sicherheit. Wir lesen uns dann „drüben“.😉

Bitte übernehmen Sie, Bernhard Blöchl!

bernhardblöchl

Foto: zeegaro

Das Schreiben begann für mich,..

mit einer Kurzgeschichte über einen querulanten Beamten mit Vorliebe für subversive Kunstaktionen und Süßkram, Lieblingssatz: „Jeden Tag eine gute Tarte.“

Ein Buch muss,..

mich herausziehen aus dem Alltagssumpf und mich in eine Welt schleudern, in der Langeweile Hausverbot hat, Wörter die schrägsten Purzelbäume schlagen, und Staunen Pflichtfach ist.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde,könnte ich..

…mehr Bücher lesen.

Ein Kindheitstraum von mir war,..

zu schön, um nicht wahr zu werden: Irgendwann den eigenen Roman schreiben.

Wenn ich nicht schlafen kann,..

…schlafe ich irgendwann ein.

Völlig unterschätzt wird,..

Wortwitz, Selbstironie und die Wunderkraft einzelner Sätze (überschätzt wird Authentizität als Dogma).

Wenn ich Musik hören, dann..

schreibe ich nicht (und umgekehrt).

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:

Die Katze auf der Tastatur, und auch die Kaffeemaschine schnurrt in einer Tour.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es, …

…Bücher nach ihrem ersten Satz zu beurteilen: Im Idealfall gibt er Hinweise auf die Essenz der Geschichte, oder haut dich einfach nur von den Socken.

Literatur kann ..

Figuren zum Leben erwecken – fragt mal Julian Hartmann …

Bernhard Blöchl ist Autor und Journalist aus München. Hauptsächlich arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung, schreibt über Film, Pop und Literatur. Unter www.lieblingssaetze.de hat er ein Museum der schönen Sätze eingerichtet, wo er herausragende Romananfänge und Songzeilen sammelt und kommentiert. Sein erster eigener Roman, eine Liebes- und Lebenskomödie über die Befindlichkeiten des modernen Mannes, erschien 2013 unter dem Namen „Für immer Juli“ (MaroVerlag). Ein Projekt mit Folgen: Der Protagonist der Schelmengeschichte, Julian Hartmann, veröffentlicht im Juli 2014 sein eigenes Buch: den Männer-Ratgeber „Schluss mit luschig!“ (Rowohlt).

Homepage: www.bernhardbloechl.de

Umzugsarbeiten

Liebe Leser,

in den letzten Stunden wurde hier viel gewerkelt, damit Literaturen bald auf einer selbstgehosteten Seite erreichbar ist! Die Adresse http://www.literatourismus.net gilt nach wie vor – wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dass ihr weiterhin auf dem Laufenden bleibt, folgt aber auch nochmal dem neuen Blog, wenn er denn dann sichtbar ist.

Alles Weitere in Kürze! Bei Fragen schickt mir gern eine Mail: literatourismus@gmx.de.

Neuigkeiten gibt es natürlich weiterhin auch auf Facebook und Twitter.

Burkhard Spinnen – Zacharias Katz

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Zach Katz – der eigentlich Zacharias Katzwinkel Smith heißt – ist ein Draufgänger. Jedenfalls ab dem Zeitpunkt, ab dem er in seinem Karibikurlaub die Nachricht erhält, nicht in die Vereinigten Staaten zurückzukehren, es bestehe akute Lebensgefahr. Kopf – und hilflos heuert der junge Mann im weißen Anzug auf einem Passagierschiff an, das auf der immer gleichen Route durch die Karibik kreuzt. So lange jedenfalls, bis der Erste Weltkrieg ausbricht. Burkhard Spinnens neuer Roman – ein Potpourri aus Geschichten.

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Der Bachmannpreis für Tex Rubinowitz

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Der letzte Lesungstag in Klagenfurt war einer, der durchaus das Schmunzeln und Lachen erlaubte. Katharina Gerickes ,Down Down Down- To The Queen Of Chinatown‚ über Bühnenreife und die Unsäglichkeit von Liebe, erhielt heute letztlich den Mr. Heyns Ernst-Willner-Preis. Auch der frischgebackene Bachmann-Preisträger Tex Rubinowitz und sein etwas hingeschnodderter Text ,Wir waren niemals hier‚ über eine vergebliche Beziehung erntete mehr als einmal lautes Lachen. Einzig Georg Petz und sein Millefleurs musste sich am gestrigen Tag harte Kritik gefallen lassen. Zwar bekundete die Jury überwiegend Respekt für den Anspruch, den der Text stelle, sehe diesen aber literarisch und handwerklich keineswegs innerhalb des Textes verwirklicht. Leider scheitere er auf ganzer Linie an sich selbst. Dennoch: Der letzte Lesungstag war ein kleiner Lichtblick in einem Wettbewerb, der überwiegend so staubtrocken und theoretisiert verlief, wie man es literarischen Veranstaltungen vielfach zu Unrecht vorwirft.

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Leif Randt – Schimmernder Dunst über Coby County

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Eine Stadt, in der die Glückseligkeit auf der Straße liegt, eine Stadt, deren Erfolgsverwöhntheit man genauso wenig hinterfragt wie seine eigene. Leif Randt führt ein in das Pleasantville der Literatur, an dem keine Zweifel gestattet sind.

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