Die Sonntagsleserin #KW12

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Beim verstohlenen Blick auf den Kalender stellt man fest, dass schon wieder Sonntag ist und deshalb eben auch, naturgemäß, Sonntagsleserinnentag. Die Bücherphilosophin hat’s erfunden, mitmachen kann jeder mit eigenem Blog und dem Bedürfnis, die Arbeit seiner bloggenden und schreibenden Kollegen zu würdigen. Hoch die Kaffeetassen, Müslischalen, – so Frühstücksutensilien eben. Geht los.

Tobias Lindemann vom Libroskop stellt seinen Lesern Sarah Kofman und ihren Prosa-Text Rue Ordener, Rue Labat vor. Kofman, später international renommierte Philosophin, wurde 1942 von ihrer Mutter vor den Nazis versteckt. Ein Umstand zwar, der ihr das Leben rettete, offensichtlich aber einer, der sie langfristig von ihrer Mutter entfremdete. Dieses wirklich schmale Buch wirft einen Blick auf die Überlebenden und ihre Versehrungen. Eine sehr lesenswerte Rezension!

,Traut keinem Reiseführer‚, schrieb Andrea Breuer vom danares mag diese Woche in einem höchst amüsanten Artikel. Was passiert, wenn Filmschauplätze zu touristischen Pilgerorten werden, ja, wie wenig der Film oft mit der Realität zu tun hat, kann man dort nachlesen. Ich wollte ja mal nach London, fällt mir da ein. Aber nicht wegen Hugh Grant.

Auf Wortgalerie gibt es eine sehr anregende Rezension zu Elif Shafaks ,Ehre‘. Für viele von uns ist der Ehrbegriff längst aus unserem alltäglichen Vokabular verschwunden, in anderen Kulturkreisen aber spielt er noch immer eine nicht zu unterschätzende Rolle. Einen ,wichtigen und gesellschaftskritischen Roman‚ hat Ann-Christin Helmke gelesen.

Im Bücherwurmloch finde ich, so scheint es mir, hinsichtlich des schwarzen Humors eine Verwandte im Geiste. Mariki bespricht den neuen Roman von Yasmina Reza so begeistert – und das eben wegen diesem ausnahmend hohen Anteil Bösartigkeit -, dass ich jetzt eigentlich mit der Lektüre nicht mehr lange warten möchte.

Gestern war Indiebookday, wie viele euch ja sicherlich erfreut zur Kenntnis genommen haben werden. Viele,viele haben sich beteiligt, sind in die Buchhandlung ihres Vertrauens gepilgert und haben Bücher aus kleinen,unabhängigen Verlagen nach Hause getragen. So auch ich. Entschieden habe ich mich letztlich für ,Blitzbirke‚ von Lisa Kreißler aus dem mairisch Verlag, ,Für mein kreatives Pensum gehe ich unter die Dusche‚ von Mason Currey aus dem Kein & Aber Verlag und ,Baby‚ von Paula Bomer aus dem Openhouse Verlag.

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Ich freue mich sehr auf die Lektüre und über die rege Teilnahme. Auch diesmal haben manche Bücher aus Verlagen aufgetrieben, von denen ich tatsächlich nie zuvor gehört hatte. Ein Beweis dafür, dass es in der deutschen Verlagslandsschaft nicht etwa am Vorhandensein des Besonderen mangelt, sondern an Öffentlichkeit. Aber dagegen, das wissen wir, wird ja mittlerweile an vielen Stellen eine Menge getan.

Mit großem Interesse habe ich diese Woche auch den Buchmesse-Bericht von Marion Alexa Müller gelesen, ihrerseits Verlegerin im Periplaneta Verlag. Kein Bericht also aus Besuchersicht, sondern aus der Sicht eines ausstellenden Independent-Verlages, dem es an einigen Stellen doch überraschend schwer gemacht wird. Das Lesen des Artikels lohnt sich!

Birgit von Sätze&Schätze beglückte mich heute Morgen mit einem Artikel über Isaac B. Singer, der mir bisher tatsächlich – Asche auf mein Haupt – weitgehend unbekannt war. Trotz Nobelpreis. Außerdem gibts eine Katzenanekdote. Für den, der noch irgendeinen Anreiz braucht, auf Sätze&Schätze vorbeizuschauen. (dürften nicht viele sein)

Zu guter letzt legt Frederik Tidén auf Istina überzeugend dar, weshalb er sich nicht mehr empören kann. Weshalb wir uns eigentlich nicht über Gleichgültigkeit in der Gesellschaft beklagen können. Ein kluger und interessanter Artikel. Zitat: Wenn wir kämpfen für eine gerechte Welt, dann muss uns klar sein, dass wir einen Zustand herbeiführen wollen, den es bis dato noch nie gegeben hat.  Das muss der Ausgangspunkt für unsere Debatten und Strategien sein. Alles andere ist bloß Empörung.

Danke für eine Woche voller kluger und toller Artikel, von denen so einige natürlich wieder unbenannt geblieben sind. Einen guten Start in die neue Woche! Ich verabschiede mich wieder mal mit zauberhafter Musik. Indiemusik, gewissermaßen.

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Kleines FAQ zum Indiebookday

schriftzug_und_stern_grossAm Samstag ist es endlich soweit. Der Indiebookday geht in die zweite Runde. Vom mairisch Verlag ins Leben gerufen, ist er ein Fest für das unabhängige Verlegen, für Mut, Einfallsreichtum und die kleine Prise Verrücktheit, die notwendig ist, um ein bisschen von ausgetretenen Pfaden abzuweichen. Nun fragt sich mancher, der vom Indiebookday bisher nichts gehört hat, mutmaßlich so einiges, wenn er davon liest. Was ist das? Ist das irgendein schrulliger Gedenktag? Wie kann ich mitmachen? Was bringt mir das dann? Ein kleines Indiebookday-FAQ.

Was ist der Indiebookday?

An einem Tag im Jahr, dem 22.März, sind alle Bibliophilen, alle Leser und Freunde des geschriebenen Wortes herzlich eingeladen, ihre örtlichen Buchhandlungen zu stürmen, um ein Buch aus einem unabhängigen und kleinen Verlag zu kaufen. Genre und Preis sind ganz egal, Hauptsache, der Verlag gehört nicht zu einem großen Zusammenschluss (wie z.B. Randomhouse) und arbeitet unabhängig.

Was ist ein Indie-Verlag?

Die Kurt-Wolff-Stiftung hat eine Reihe von Kriterien dafür herausgegeben, was ein Indie-Verlag ist (konzernunabhängig, mit einem regelmäßig erscheinenden Programm, einer Website usw.), für den, der am Samstag ein Buch kaufen möchte, sind aber vermutlich die konkreten Verlage interessanter. Hier gibt es eine tolle Zusammenstellung von Indie-Verlagen, von denen ihr sicher den einen oder anderen auch in eurer Buchhandlung findet!

Ich habe ein Buch gekauft – was jetzt?

Nun sind natürlich alle anderen unglaublich neugierig darauf, für welche Bücher ihr euch entschieden habt! Teil des Indiebookdays ist auch das Verbreiten in Sozialen Netzwerken wie Facebook (z.B. direkt hier bei der Veranstaltung), Twitter und Google +. Wer einen eigenen Blog hat, kann natürlich auch dort seine Errungenschaft präsentieren. Wichtig nur: Lasst andere teilhaben, die mit ebenso viel Begeisterung dabei sind wie ihr!

Kann ich auch als Buchhandlung teilnehmen?

Ja! Sehr gern sogar! Plakate sind mit den  jeweiligen Buchbestellungen ganz normal bei Prolit und der GVA mitzubestellen. Das Bestellzeichen findet ihr auf der Homepage des Indiebookday. (ganz nach unten scrollen)

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Pressezentrum Lübeck

Wird es Aktionen zum Indiebookday geben?

Online in jedem Falle – in der einen oder anderen Buchhandlung vielleicht auch (wer da Kenntnis hat oder selbst etwas plant, darf sich gern an mich wenden). Die Buchhandlung ocelot in Berlin veranstaltet jedenfalls ein großes Gewinnspiel mit vielen besonderen Büchern von Gestalten, Jacoby & Stuart, diaphanes, binooki, Verbrecher Verlag  und dem Berenberg Verlag. Auch wir von We Read Indie – die es ohne den Indiebookday ja gar nicht geben würde, schnüren drei tolle Buchpakete – reinschauen lohnt sich!

Was bringt mir die Teilnahme?

In erster Linie Lese – und Entdeckerfreude! Darüber hinaus ist es aber eine tolle Möglichkeit, auf kleine Verlage aufmerksam zu werden – und in der Folge andere darauf aufmerksam zu machen. Oft genug wird das uniforme Angebot in Buchhandlungen beklagt, überall fänden sich dieselben Autoren und Verlage versammelt. Das muss nicht so sein! Wir können alle mit der Teilnahme ein bisschen dazu beitragen, an diesem Indiebookday die Kleinen etwas mehr in den Fokus zu rücken. Auf dass sie auch außerhalb dieses Tages etwas mehr Beachtung finden.

Wer noch Fragen hat, kann sie mir gern an literatourismus@gmx.de schicken oder hier in der Kommentarbox stellen!

Ein (Blog)Jahr 2013 endet

Allerorten wird man dieser Tage erschlagen mit Jahresrückblicken und possierlichen Infografiken, die in möglichst komprimierter Form das letzte Jahr widergeben sollen. Auf dass wir uns alles nochmal wohlmeinend ins Gedächtnis rufen, um es dann, überwiegend, guten Gewissens von der Festplatte zu löschen. Nächstes Jahr geht schließlich alles von vorn los. Auch ich möchte auf mein 2013 zurückschauen, denn es hatte so einige literarische und persönliche Überraschungen parat, die nicht unerwähnt dem Vergessen anheimfallen dürfen.

collage1Mein Lesejahr begonnen habe ich mit Ingvar Ambjørnsens ,Den Oridongo hinauf‚. Es war ein Weihnachtsgeschenk und eine sehr lohnenswerte Lektüre. Sprachlich außerordentlich intensiv nahm das Jahr seinen Anfang auf einer abgelegenen norwegischen Insel. Kurz darauf folgten zwei absolute Ausnahmen in meiner bisherigen Blogtätigkeit. Habe ich doch den hochgelobten und vorallendingen äußerst rentablen Roman von Jojo Moyes gelesen, ,Ein ganzes halbes Jahr‚. Und mich bewusst entschieden, es nicht zu rezensieren. Zwar habe ich einen Text geschrieben, irgend etwas hat mich dann aber doch davor zurückschrecken lassen, es zu veröffentlichen. Hier ein kurzer Auszug:

Man mag es kaum glauben, da lese ich doch tatsächlich einen Liebesroman! Nicht ganz aus freien Stücken, sondern weil man hörte, wie wunderbar das Buch sein soll, sogar Sophie Kinsella ist begeistert. Wer mich ein bisschen kennt, wird wissen oder sich denken können, dass die Meinung von Sophie Kinsella für mich wenig ausschlaggebend oder aussagekräftig ist. Im Gegenteil, unter anderen Umständen wäre sie für mich möglicherweise sogar der triftigste Grund, den ich mir vorstellen kann, ein Buch nicht zu lesen.

Kurz darauf folgte meine Annäherung an den Nobelpreisträger 2012, Mo Yan. Viele Viele Diskussionen hat es nach der Verleihung des Preises gegeben, Vorwürfe der Regierungsnähe und Befürwortung von Zensur. Ich entschied mich jedenfalls, ,Die Schnapsstadt‚ lesen zu wollen – und habe es nicht geschafft. Nicht etwa aufgrund mangelnder Qualität, eher aufgrund mangelnden Zugangs. Manchmal erwischt man auch einfach den falschen Moment für ein Buch. Unter Umständen wird Mo Yan 2014 eine neue Chance bekommen.

Irgendwann im Februar verfiel ich dann auch auf die Idee, mit meiner kleinen Kamera Videos zu drehen. Inszenierte Talkshows mit Protagonisten der Weltliteratur. Den Anfang machte Don Quichote de la Mancha mit dem beruflichen Geständnis, seinen Lebensunterhalt mit Schaukämpfen gegen Windmühlen zu verdienen. (es folgte Oliver Twist im Kampf gegen den Kapitalismus, dann ließ ich die Idee erstmal wieder fallen)

Am 23.März 2013 wurde zum ersten Mal der INDIEBOOKDAY veranstaltet. Zur Unterstützung kleiner und unabhängiger Verlage wurde online dazu aufgerufen, an diesem Tag die Buchhandlung des Vertrauens aufzusuchen, um dort ein Buch aus einem eben solchen Verlag zu erwerben. Oder zwei. Oder drei. Initiiert vom mairisch-Verlag wurde dieser Tag ein großer Erfolg. Auch ich habe mir ein Buch geleistet. Philippe Claudel ,Das Geräusch der Schlüssel‚. Es gehört zur Tragik des bibliophilen Lebens, dass ich bisher noch nicht die Muße und Zeit gefunden habe, es zu lesen. Aber wie bemerkte ein Freund kürzlich so richtig: ,Mich nervt es, wenn Leute vor meinen Bücherregalen stehen und fragen, ob ich das alles gelesen habe! Natürlich habe ich das nicht alles gelesen! Ich sammle Bücher!

collage2Schon einen Monat später folgte der ,Welttag des Buches‚. Und er stand dieses Jahr ganz unter dem Motto ,Blogger schenken Lesefreude‚. Die Bloggerinen Dagmar Eckhardt und Christina Mettge hatten sämtliche Kolleginnen aus den verschiedensten Themenbereichen dazu aufgefordert, am Welttag des Buches die Verlosung eines Buches bekanntzugeben. Eines Buches, das ihnen viel bedeutet und das sie gern an andere Leser weitergeben möchten. Letztlich haben sich wohl beinahe 1000 Blogger an dieser Aktion beteiligt – ich verloste Joey Goebels ,Vincent‘ -, sodass es auch 2014 wieder heißen wird: Blogger schenken Lesefreude.

Im Mai feierte nicht nur Literaturen Bloggeburtstag, sondern startete auch mein Aufruf ,Die Kleinsten werden die Größten sein.‘. Insgesamt fast 1000-mal auf Facebook geteilt, entwickelte das Ganze fast eine beängstigend rasante Eigendynamik. Viele fanden die Idee super, wollten sich beteiligen oder sicherten Unterstützung zu. Was ursprünglich als eine Reihe gedacht war, in der Leser ihre Lieblingsbuchhandlungen vorstellen (ein Leser hat das tatsächlich getan), wuchs schnell zu einer journalistischen Aufgabe für mich. Denn mir schrieben allenfalls Inhaber von Buchhandlungen, die sich vorstellten. Aus den Informationen schrieb ich dann die Artikel. Diesen Mehraufwand hatte ich nicht einkalkuliert, sodass das Ganze etwas ins Stocken geriet. Nächstes Jahr soll das wieder etwas ambitionierter in Angriff genommen werden.

Ende Juli meldete sich dann Mara von buzzaldrins Blog bei mir, – ob ich nicht Lust hätte, mit ihr und drei anderen Bloggerinnen die Longlist des Deutschen Buchpreises zu lesen. Ziemlich begeistert sagte ich schließlich zu und aus dieser großartigen Idee wurde das Projekt  ‚5 lesen 20‚. Ich finde ja, dass das schon meiner sympathischen und charmanten Kolleginnen wegen nach Wiederholung schreit und bin gespannt, was nächstes Jahr noch kommt. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal herzlich bei Philippe Genêt und Lotte Droß vom Team Deutscher Buchpreis für die sensationelle Zusammenarbeit (und die Weihnachtsgrüße!) bedanken!

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Elsie Holland & Jane Marple

Der Sommer indessen stand für mich ganz im Zeichen des Theaters. So war ich in einer kleinen Rolle auf der hiesigen Freilichtbühne in Agatha Christies ,Die Schattenhand‚ zu sehen. Als Elsie Holland war ich nicht nur linkisches Dienstmädchen mit größter Bibelkenntnis, sondern auch Mordopfer. Unterstützt von dem einen oder anderen Pyrotechniker durfte ich an sechs Abenden dramatisch in die Luft fliegen.

Ende August wurde dann in Köln das Blogger-Ego gestreichelt. Der DuMont-Verlag lud rund 20 Literaturblogger und deren Begleiter zur Vorstellung des diesjährigen Herbstprogramms ein. Kein Verlag hat zuvor sowas gewagt, es war eine neue und frische Idee, die es sogar zu einem kleinen Artikel im Börsenblatt gebracht hat. Hier habe auch ich meine Eindrücke verschriftlicht, auch diese Veranstaltung ist eigentlich dringend wiederholungsbedürftig.

Ich habe dem BuchMarkt ein Online-Interview geben dürfen (als Reaktion auf ,Der Kretin ist immer der Buchhändler‘), ich habe bei Gesine von Prittwitz und einigen anderen Rede und Antwort gestanden und viele nette Menschen getroffen, denen ich ohne diesen Blog sehr wahrscheinlich niemals begegnet wäre. Das Folgende kurz und übersichtlich, für alle, die schon entnervt nach unten scrollen, um das Ende des Textes zu suchen.

Top 5 Bücher 2013

1.Jonas Lüscher – Frühling der Barbaren
2.Peter Buwalda – Bonita Avenue
3.Dina Nayeri – Ein Teelöffel Land und Meer
4.Amy Waldman – Der amerikanische Architekt
5.Katharina Hartwell – Das fremde Meer

5 Enttäuschungen und Ärgernisse 2013

1.Jonas Jonasson – Die Analphabetin,die rechnen konnte
2.Madison Smartt Bell – Die Farbe der Nacht
3.Dave Shelton – Bär im Boot
4.Alix Ohlin – In einer anderen Haut
5.Christof Kessler – Wahn

Knapp 85 Bücher habe ich dieses Jahr gelesen und damit beinahe doppelt soviel wie 2012. Die obligatorische Jahresstatistik zeigt einen durchaus respektablen Aufwärtstrend – mit so einem Satz könnten auch Vorstandssitzungen bei der Telekom oder Mercedes Benz beginnen. Aber ganz ehrlich –

statistik…habt Dank für euer Interesse, eurer Dabeisein, euer Mitmachen und Kommentieren. Und zum Abschluss möchte ich nochmal auf den – meines Erachtens – sträflich ignoriertesten Beitrag dieses Jahres hinweisen. Bodo Wartke feat. Sophokles. Wer also um die Weihnachtsfeiertage nochmal Langeweile hat, möge einen Blick darauf und auf das folgende Interview mit Herrn Wartke werfen. Auf ein ereignisreiches und tolles Lesejahr 2014! Es wird mein erstes Jahr auf einer Buchmesse werden. Ich bin gespannt!